Eva Dollinger

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12.Platz in Eilat / Israel und überglücklich

Sehr nervös und voller Unsicherheit bin ich am 1. Dezember in das Rennen gestartet. Die letzten Wochen, ja eigentlich Monate waren sehr hart für mich.


Viele gesundheitliche Probleme, die einfach nicht aufhören wollten, dadurch verpatzte Rennen, die meine Selbstbewusstsein stark angekrazt hatten.

Trotzdem blieb ich immer am Ball, folgte dem roten Faden, trainierte am Limit und tief in mir wusste ich ja, dass ich es kann.

Ich erwischte den Start sehr gut, kam zwar gleich am Anfang des Rennens in ein kleines Gedränge, konnte mich dann aber schnell in der ersten Schwimmgruppe positionieren. Nach einem schnellen Wechsel stieg ich sogar hinter Annabel Luxford (AUS) als Zweite auf das Rad.
Das Radfahren war unglaublich hart. Hier spürte ich auch das fehlende intensive Training, da wir uns im Training ausschließlich auf das Schwimmen und Laufen konzentriert hatten. Trotzdem konnte ich mich gut in der 25-köpfigen Führungsgruppe halten und wir bauten unseren Vorsprung auf die zweite Radgruppe sogar auf 1:30 aus.

Das Laufen ging ich zuerst einmal etwas verhalten an. Da die Trainingsleistungen der vergangen Wochen nicht so toll waren wie in den anderen zwei Disziplinen, wollte ich nicht gleich überpacen. Als ich aber meinen Rhythmus gefunden hatte, konnte ich noch einmal richtig Druck machen und überholte eine nach der anderen. Somit konnte ich schlussendlich noch den 12. Platz erkämpfen, der für mich sowas wie ein "I AM BACK" bedeutete. Im Olympiaranking halte ich somit den 20. Platz.
Jetzt heißt es aber erst mal die Trainingspause genießen. Ich freue mich auf eine ruhige und besinnliche Adventszeit, die ich endlich einmal zu Hause genießen kann.
Vieles ist liegen geblieben und gehört aufgearbeitet, viele Projekte stehen an.

Ich wünsche allen eine wunderschöne Adventszeit!

Alles Liebe,

Eva



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