Eva Dollinger

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Raddefekt bei Olympia

Um bei einem Großereignis ein Spitzenergebnis zu erbringen muss man nicht nur sehr gut vorbereitet sein, sondern braucht am Tax X auch noch das Quäntchen Glück. An meinem Tag X, dem 18.08.2008 stand das Glück leider nicht auf meiner Seite...


Ich war top vorbereitet, wahrscheinlich in der Form meines Lebens, doch das bringt alles nichts, wenn man durch einen Raddefekt zur Aufgabe gezwungen wird.
Nach einer sehr guten Schwimmleistung und schnellster Wechselzeit, war ich in der Spitzengruppe und somit in einer sehr aussichtsreichen Position, um ein Topergebnis erkämpfen zu können. Gleich am Anfang des Radfahrens dürfte sich aber mein Hinterrad verschlagen haben (vermutlich beim raus reißen aus dem Radständer, bei dem das Hinterrad eingespannt war), sodass es auf einer Seite an der Bremse geschliffen hat! In der Hitze des Gefechts war mir das aber überhaupt nicht bewusst und ich riss von allen 3 Radgruppen ab. Es ging alles sehr schnell - ich trat wie verrückt, aber irgendwie ging nichts weiter. Erst als Heli, nachdem ich bei ihm das Rennen aufgegeben habe, das Hinterrad anschob und dieses nach 1-2 Umdrehungen stehen blieb, war klar, dass ich so keine Chance hatte! Das Rennen war in diesem Moment aber schon längst gelaufen.
Es war unglaublich bitter - ich war in bester Form und wurde durch so einen Defekt gezwungen aufzugeben! Die Wettkampfsituation habe ich inzwischen 1000 Mal durch gespielt - ich kann mir aber nichts vorwerfen. Bei 180 Puls denkt man einfach nicht klar.

Diese Chance ist vergeben, aber ich kämpfe weiter! Ich liebe diesen Sport und weiß, dass das Glück auch wieder auf meiner Seite stehen wird! Alles ist für etwas gut - in ein paar Jahren werde ich vermutlich wissen für was ich diese bitteren Stunden erleben musste!

Vielen Dank für Eure Unterstützung und Euren Glauben an mich!
Alles Liebe Eure,
Eva





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